Flakpanzer I Gepard

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Allgemeine Information

Der Flakpanzer I "Gepard" in der Garage.

Der Flakpanzer I Gepard ist ein deutscher FlaK-Panzer des Rangs VI mit einem Battle Rating von 8,0 (AB/RB/SB). Er wurde im Update 1,63 "Desert Hunters" eingeführt. Er ist nicht zu verwechseln mit dem Flakpanzer 38 (t) "Gepard". Basierend auf dem Chassis des Leopard 1, erreicht dieses Fahrzeug eine hohe Geschwindigkeit, und kann dadurch schnell in vorteilhafte Positionen auf dem Schlachtfeld gelangen. Der Flakpanzer I Gepard verwendet 2 x 35mm Oerlikon KDA Maschinenkanonen mit jeweils 340 Schuss Munition (680 insgesamt, in zwei durchgängigen Munitionsgürteln). Der Gepard ist zudem mit einem Radar ausgerüstet, welches ein Ziel verfolgen, und den Vorsprung berechnen kann, der notwendig ist, um ein bewegtes Ziel zu treffen. Dies ist im Spiel durch einen Vorsprung-Indikator im Arcade Stil dargestellt, der nach dem anvisieren eines Ziels erscheint, wenn dieses sich in effektiver Reichweite befindet. Diese Fähigkeit wird von allen radargeleiteten Flugabwehrpanzern im Spiel geteilt, und erlaubt den 35mm Maschinenkanonen des Gepards, welche eine Tendenz haben, gegnerische Flugzeuge und Helikopter in einem einzigen Treffer zu zerstören, ihr Schadenspotenzial zu maximieren. Wie die meisten Luftabwehrfahrzeuge, kann die Panzerung des Gepards nur schweren Maschinengewehren und Flugzeugkanonen standhalten; deshalb stellen sogar andere FlaK-Panzer und leichte Fahrzeuge eine ernste Bedrohung dar. Mit nur 30 mm Panzerung an der dicksten stelle, kann das Chassis des Gepards von Panzergeschossen eines Kalibers von 75 mm oder höher sofort zerstört werden. Der Gepard hat eine Besatzung von 3, bestehend aus Fahrer, Kommandant und Richtschütze; die beiden letzteren befinden sich im Geschütz. Die Munition wird vollständig im, und unter dem Geschütz gelagert. In der Praxis wird der Gepard nur selten durch eine Detonation des Munitionslagers zerstört, meistens wird die Besatzung durch chemische Geschosse, oder tieffliegende, schnelle Luftziele ausgeschaltet.

Hauptziel, Nutzung und taktische Empfehlungen

Taktik

Aufrgrund der schlechten Panzerung muss der Gepard sich im Regelfall von der Frontlinie fernhalten, und sich hinter Deckung, wie z.B. Häusern oder Hügeln verstecken. Diese Deckung kann allerdings die Effektivität des Suchradars einschränken. Es ist wichtig, erst bei Erreichen der Effektiven Reichweite auf Luftziele zu feuern, um die eigene Postition nicht zu verraten und dadurch dem Piloten ein entsprechendes Gegenspiel zu ermöglichen. Zu späteren Zeitpunkten in einer Schlacht ist es eine durchaus valide Strategie mit dem Gepard ein Flankierungsmanöver durchzuführen, in der Hoffnung Bodenziele von der Seite oder hinten angreifen zu können.

Kontertaktiken

Die größten Gefahren, denen der Gepard auf Schlachtfeldern im Battle Rating 8,0 begegnen kann sind sehr schnelle, tieffliegende Helikopter und Jets. Um als Pilot einen Gepard effektiv auszuschalten, muss das Fahrzeug zuerst lokalisiert werden. Ist die Position des Fahrzeugs bekannt, kann der Pilot durch einen riskanten Tiefflug meist nahe genug an den Gepard herankommen, um ihn mit den Bordkanonen zu zerstören. Durch einen Tiefflug wird vermieden, dass der feindliche Gepard das Flugzeug aus sicherer Distanz zerstört. Diese Strategie gibt dem Gepard nur ein sehr kleines Fenster, in dem das Flugzeug anvisiert werden kann, was zusätzlich durch eine unbekannte Position des Flugzeugs erschwert wird.

Vor-und Nachteile

Pro:

  • HVAP Munition kann die meisten leicht gepanzerten Fahrzeuge des Rangs V zerstören
  • Hohe Mobilität
  • Relativ einfach freizuschaltende Modifikationen
  • Standard-Munition ist gut genug für die meisten Luftziele
  • Schnellste Geschützdrehungsrate im Spiel
  • Sehr günstige Reparaturkosten
  • Sehr effizient gegen Luftunterstützung
  • HVAP Munitionsgurte sind effektiv und günstig
  • Kann die Seitenpanzerung der meisten Panzer mit DM23 Munition durchschlagen

Contra:

  • Sehr dünne Panzerung
  • Ein Treffer von einem HESH oder HEATFS Projektil im Zentrum des Fahrzeugs wird den Gepard fast immer zerstören
  • Feuerrate schlechter im Vergleich mit M163 und Shilka
  • Eher hohe Silhouette
  • Munitionsgürtel sind teuer
  • Wird völlig nutzlos, wenn die Munition ausgeht
  • Nachladezeit ist ziemlich lang
  • Sehr teure Reparaturkosten
  • Erfordert Trigger-Disziplin

Spezifikationen

Bewaffnung

2 x 35 mm Oerlikon KDA Maschinenkanone

  • Munitionskapazität: 680 Shells
  • Feuerrate: 550 Schuss pro Minute
  • Höhenrichtfeld: -10°/85°
  • Turmdrehungsgeschwindigkeit: 53.5°/s (Standard)- 90°/s (mit Ass Qualifikation und vollen Modifikationen)
  • Nachladezeit: 65.0s

Munition

Munitionslager im Flakpanzer I Gepard.
Munition Penetration in mm bei 90 ° Aufschlagswinkel Gürtel
Zusammensetzung
10m 100m 500m 1000m 1500m 2000m
Standard 68 63 58 50 39 31 HEI-T *, AP-I
35x228 MSB/K 68 63 58 50 39 31 HEI-T *, HEI-T *, HEI-T *, AP-I
35x228 PSBH/B 68 63 58 50 39 31 AP-I, AP-I, AP-I, HEI-T *
35x228 PSBH/B (HVAP) 112 110 101 90 71 62 HVAP-T, HEI-T *, HEI-T *, HEI-T *

Munitionstypen

  • 35mm Standard: API-T / HEI-T
  • 35mm DM11A1: HEI-T / HEI-T /HEI-T / API-T
  • 35mm DM13: API-T / API-T / API-T / HEI-T
  • 35mm DM23: APDS

Munitionslager

Volle
Munition
1.
Lager leer
Bemerkungen Visuelle
Diskrepanz
680 0 (+680) Munitionslager ist leer, wenn alle Patronen verschossen wurden Nein

Besatzung

  • Kommandant
  • Richtschütze
  • Fahrer

Insgesamt: 3 Besatzungsmitglieder

Rüstung

Panzerungstyp:

  • Gewalzter Panzerstahl (RHA)
Panzerung Vorderseite Seiten Hinten Dach
Chassis Frontpanzer: 30 mm (57°) ; Untere Panzerplatte: 30mm (50°) Obere Panzerung: 25 mm ; Untere Panzerung: 20 mm Oberer Teil: 20 mm (4°) ; Unterer Teil: 20 mm (47°) Fahrerdach: 30 mm (85°) ; Sonstiges Dach: 15 mm (90°)
Geschütz 25 mm (1-30°) 20 mm Geschütz (+10 mm Kanone) 20 mm (3°) 15 mm

Motor & Mobilität

Gewicht: 46,0 Tonnen

Maximale Geschwindigkeit: 71 km/h

Standard

  • Motorleistung: 1179 PS @ 2200 rpm
  • Kraft/Gewicht-Rate: 25.63 PS/Tonne
  • Maximale Fahrbahnansteigung: 30 °

Aufgerüstet

  • Motorleistung: 1584 PS @ 2200 rpm
  • Kraft/Gewicht-Rate: 34.43 PS/Tonne
  • Maximale Fahrbahnansteigung: 32 °
Weight:46,0 ton

Max Speed:65 km/h
Stock

  • Motor Power:734 hp @ 2200 rpm
  • Power-to-Weight Ratio:15.96 hp/ton
  • Maximale Inclination:32 °

Aufgerüstet

  • Motor Power:___ hp @ 2200 rpm
  • Power-to-Weight Ratio: __.__ hp/ton
  • Maximum Inclination:__ °
Weight:46,0 ton

Max Speed:65 km/h
Stock

  • Motor Power:734 hp @ 2200 rpm
  • Power-to-Weight Ratio:15.96 hp/ton
  • Maximale Inclination:32 °

Aufgerüstet

  • Motor Power:___ hp @ 2200 rpm
  • Power-to-Weight Ratio: __.__ hp/ton
  • Maximum Inclination:__ °

Module und Verbesserungen

Es ist sinnvoll zu Beginn (wie bei jedem neuen Fahrzeug) die "Ersatzteile" und "Löschzeug" Modifikationen freizuschalten, um länger auf dem Schlachtfeld überleben zu können. Anschließend empfiehlt es sich, die "Drehkranz", "Richtantrieb" und "Einschießen" Modifikationen zu erforschen, um die Genauigkeit der Hauptwaffe zu verbessern. Auch von Nutzen ist die DM23 Modifikation, die den Gepard auch für viele Bodenziele tödlich macht, und die Rauchgranatenmodifikation, um mehr strategische Manöver zu ermöglichen. Der Rest der Modifikationen hat nur eine geringe Wirkung auf den Spieler und kann somit hinten angestellt werden.

Geschichte der Produktion und Kampfeinsatz

Entwicklung

In den 1960er Jahren begann die Entwicklung einer speziellen Flugabwehrkanone mit Eigenantrieb für die Bundeswehr. Die ersten Versuchsmodelle wurden 1969 hergestellt, wobei 30 mm- und 35 mm-Autokanonen für die Bewaffnung getestet wurden. Am 25. Juni 1970 fiel die Entscheidung für eine 35-mm-Autokanone als Basis der Flugabwehrbewaffnung. 1971 wurde die zweite Phase von Versuchsmodellen getestet, die niederländische Armee äußerte Interesse an dem Projekt und bestellte nach Fertigstellung einige Modelle. In dieser Phase wurde der Leopard 1 als Fahrgestell für das Fahrzeug ausgewählt und eine modifizierte Variante hergestellt. Im September 1973 wurde der Auftrag zur Herstellung von 432 Geschütztürmen und 430 Chassis an den Hersteller Krauss-Maffei erteilt. Die Bundeswehr nahm das Fahrzeug als Flugabwehrkanonenpanzer Gepard, besser bekannt als Flakpanzer Gepard, in Betrieb. Insgesamt wurden ab 1973 mindestens 430 Flakpanzer Gepard produziert.

Design

Der Flakpanzer Gepard verwendet die 35-mm-Autokanone Oerlikon KDA, eine doppelmontierte Kanone, die jeweils rund 550 Schuss pro Minute abfeuern kann. Der Gepard verfügt über ein Suchradar auf dem Fahrzeug, ein Verfolgungsradar an der Vorderseite und einen Laserentfernungsmesser zur Verfolgung von Luftzielen. Der Flakpanzer Gepard verwendet ein modifiziertes Leopard-Fahrgestell, bei dem die Radabstände und die Anordnung der Batterien geändert wurden. Das Fahrzeug wurde von einem Mehrstoffmotor angetrieben, der rund 819 PS leistete. Außerdem gab es einen Hilfsmotor, der die Funktionen des Turms antrieb, so dass der Hauptmotor das Fahrzeug ohne zusätzlichen Energiebedarf betreiben konnte. Der Gepard als Ganzes kostete dreimal so viel wie ein Standard-Leopard-1-Panzer, was möglicherweise auf das gesamte Radarsystem zurückzuführen ist, welches benötigt wird, um den Gepard zu einem effektiven Flugabwehrgeschütz zu machen.

Einsatz

Der Gepard wurde 1973 bei der Bundeswehr in Dienst gestellt und bildete ein Kernstück der westdeutschen Flugabwehrkräfte. Der Gepard wurde ständig mit besseren Radarsystemen und anderer elektronischer Ausrüstung aufgerüstet. Ab den 1980er Jahren wurden die Gepard-Einheiten mit Stinger-Boden-Luft-Raketensystemen kombiniert, um das erweiterte Zielverfolgungssystem der Gepards zur Ortung von Zielen für die Stinger zu nutzen. Es wurde vorgeschlagen, diese beiden Einheiten in einem Fahrzeug zu vereinen, wobei ein doppelter Stinger-Werfer auf einem Gepard montiert werden sollte, aber Budgetbeschränkungen verhinderten dies. Der Flakpanzer Gepard wird auch heute noch in den Lagern der Bundeswehr eingesetzt, wenn auch in reduzierter Stückzahl von ursprünglich 377 auf nur noch 94. Es wird erwartet, dass sie durch das Projekt SysFla ersetzt werden, eine stationäre und mobile Plattform, die mit dem Waffensystem MANTIS und den neuen LFK NG Lenkraketen bewaffnet ist.

Die Gepards waren auf dem Exportmarkt erfolgreich. Die ersten Abnehmer waren Belgien und die Niederlande mit 55 bzw. 95 Einheiten. Als die Bundeswehr begann, ihre Streitkräfte zu verkleinern, wurden die Gepards an verschiedene Länder wie Brasilien, Rumänien und Chile verkauft; Chile gab seine Gepards jedoch wegen der hohen Unterhaltskosten wieder ab. Auch die Niederländer verkauften 60 ihrer überschüssigen Bestände an Jordanien. Belgien und die Niederlande haben die Gepards kürzlich aus dem Militärdienst genommen.

Screenshots und Fan-Art

| Gepard Nutzer-Tarnungen im Forum

  • Radar HUD des Gepards
  • Vorsprungsindikator des Gepards bei aktiver Verfolgung eines Jets

Zusätzliche Informationen (Links)

[Devblog] Flakpanzer I Gepard PMLK Der zweite und letzte seines Namens

Referenzen


[erweitern] [Zusammenbruch] Deutsch Tanks [Zusammenbruch] [erweitern]

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Simulator

Icon-country-der.png FlaK Pz 1 Gepard
ist>Nation Deutschland
klassifiziert>Art SPAA
Rang 6
Kampf Bewertung
8.0
8.0
8.0

   Metric✓       Imperial   

   Metric       Imperial✓   

Eigenschaften
Gewicht
46.000 kg
101.413 lb
Zahl der Besatzungsmitglieder 3
Panzerung Dicke
30/25/20/15 mm
1.18/0.98/0.79/0.59 inches
Statistiken
erzeugt PS>Motorleistung (Lager)
1179 PS
734 PS
734 PS
erzeugt PS>Motorleistung (Upgrade)
___ hp
830 PS
830 PS
HP/ton Verhältnis (stock)
25.63
26.04
15.96
16.21
15.96
16.21
HP/ton Verhältnis (verbessert)
__.__
__.__
18.04
18.33
18.04
18.33
Höchstgeschwindigkeit
71 km/h
44 mph
65 km/h
40 mph
65 km/h
40 mph
Hauptwaffe
2 x 35 mmOerlikon KDA Autokanone
Ammo Stauung 680 Runden
Vertikale Führung - 10 ° /85 °
Wirtschaft
benötigt>Erforderlich RP 380.000 RP
kaufen>Fahrzeugkosten 990.000 SL
trainieren>Crew Schulungskosten 280.000 SL
im Kampf hvzd- zerstört>Max Reparaturkosten *
14.850 SL
630 SL
1750 SL
befestigt werden>Freie Reparaturzeit (Lager)
12d
9d
10d
befestigt werden>Freie Reparaturzeit (verbessert)
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